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News & Inspiration

Neues aus dem Büro für Wa­ge­mut.

Impact Rezept

Was bedeutet "Wirkung"? Und was bedeutet es erst recht im Kontext von Kunst und Kultur? Im Auftrag von m2act, der Förderplattform der Migros für die Darstellenden Künste, haben wir eine praxisnahe Anleitung entwickelt, wie man die Wirkungsgeschichte des eigenen Projekts einfach und verständlich auf den Punkt bringen kann.

Linda Sulzer

Der Wirkungs-Guide wurde in Zusammenarbeit mit dem m2act Team und diversen Destinatär:innen erstellt. Der Anspruch war von Anfang an: die Anleitung darf kein theoretischer Papiertiger sein. Es muss Projektleitenden einen echten Mehrwert bieten, um ihr Projekt erfassen und wirkungsorientiert schärfen zu können. 

Neben dem Netzwerktreffen von m2act haben wir die Anleitung, welche sich insbesondere an Kulturschaffende richtet, auch an zwei Impulsveranstaltungen von t. Theaterschaffen Schweiz geteilt. Dass der Guide nicht nur bei Kulturschaffenden auf sehr viel Anklang stiess, sondern auch das m2act Team dazu veranlasste, ihre Antragsformular entsprechend zu vereinfachen, hat uns besonders gefreut.

Zum Video gehts hier

Hier gehts zum Wirkungs-Guide (DE)

Förderkriterien und -ansätze für KI-generierte Kunst- und Kulturprojekte

Welche Kriterien und Bedingungen sollen bei KI-generierten Kulturprojekten beachtet werden? Gemeinsam mit Pro Helvetia und intersections haben wir am FKÖ 2025 den Raum für Reflexion geöffnet, um Ideen für ein Verständnis zur Finanzierung von KI-generierten Kunst- und Kulturprojekten zu entwickeln.

Gemeinsam mit rund 90 Expert:innen gingen wir in zwei interaktiven Workshops der Frage nach, was Förderinstitutionen für die Evaluation KI-unterstützter Kunst und Kultur benötigen. Basierend auf einer zuvor entwickelten Hypothese öffneten wir den Raum für Feedback, neue Ideen und Impulse, um herauszufinden, wie konkrete Massnahmen zu diesem Thema aussehen könnten.

Keynote Philanthropie-Plattform 2024

Was macht eine zeitgemässe Stiftungsarbeit tatsächlich aus? Was bedeutet es, komplexe gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen aktiv anzugehen? Und was sind die zentralen Voraussetzungen, damit Stiftungen ihre Rolle als Architektinnen der Zukunft mutig und wirksam einnehmen können?

Diesen Fragen ging Linda Sulzer, Co-Founder des Büros für Wagemut, in einem kurzen Input zum Thema «mutige Philanthropie» nach. Anschliessend wurde die Diskussion mit einem Panel mit Vertreterinnen und Vertretern liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen vertieft.

Zum Beitrag im Liechtensteinischen Fernsehen mit Linda Sulzer 

Wind of Change - Stiftungsarbeit neu definieren

In unserer Session am Stiftungssymposium von SwissFoundations durften wir gemeinsam mit über 80 Stiftungsvertreterinnen und -vertretern den Prototypen der Stiftung zeichnen, die ihr Potenzial als Zukunftsgestalterin voll ausschöpft.

Diversität im Stiftungsrat, geteilte Werte, Transparenz, Wirkungsorientierung, schlanke Förderprozesse, Vertrauen, Risikobereitschaft, Strukturförderung und natürlich Kommunikation, Dialog und Zusammenarbeit auf allen Ebenen - das sind die zentralen Eigenheiten einer Stiftung, die ihre aktive Rolle als Zukunftsgestalterin mutig wahrnimmt. 

Das ist Resultat unseres Workshops am Stiftungssymposium 2024 #connecttochange. Bei unserer Session haben wir erst zwei Video-Impulse gesetzt, um anschliessend mit dem Prototyping-Ansatz "1-2-4-all" die vorhandene, geballte Ladung Expertise zu nutzen, um die wichtigsten Punkte einer aktiv gestaltenden Stiftung zu definieren. 

Zur Sicht der Expert:innen 

Zur Sicht der NPOs

Keynote am Swiss Social Economy Forum

Wie können wir gemeinsam soziales Unternehmertum in der Schweiz stärken? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Swiss Social Economy Forum von SENS auch dieses Jahr. Wir waren dabei und durften unsere Sicht mit einem Appell zur mutigen Philanthropie einbringen.

Die wichtigsten Take-Aways aus Linda Sulzer's Keynote für neue Wege in der Philanthropie:

  • Mit mutigen impactinvesting Ansätzen können Stiftungen eine zentrale Lücke schliessen, indem sie Risikokapital für soziale Unternehmen ermöglichen, die mit Blick auf die Finanzierung sonst zwischen Stuhl (rein wirtschaftliche Fördermodelle) und Bank (rein gemeinnützige Fördermodelle) fallen
  • Vernetzung ist das A und O.
  • Es braucht mehr Nähe und Austausch zwischen Destinatär:innen und Förderern: es geht darum, Berührungsängste abzubauen, die Sprache des Gegenübers zu lernen und sich auf den gemeinsamen Nenner - die gewünschte Wirkung - zu fokussieren.

    Ganzen Keynote auf YouTube ansehen

Impact Investing und unternehmerische Fördermodelle für Stiftungen

Am 9. Februar 2024 hat der Kanton Zürich seine Praxis zur Steuerbefreiung gemeinnütziger Stiftungen angepasst. Ein wegweisender Entscheid, der es Stiftungen künftig erlaubt, auch unternehmerische Fördermodelle zu verfolgen.

16.4.2024 - Zusammen mit SwissFoundations haben wir diese Anpassung zum Anlass genommen, um Potenzial, Wirkung und Messung von Impact Investings mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus dem Sektor an einem gemeinsamen Event zu diskutieren.

Eines wurde dabei mehr als deutlich: die Relevanz und das Potenzial der neuen Praxis könnte, mit Blick auf die Wirkung der Stiftungen und damit für die Gesellschaft, kaum grösser sein. Lukas von Orelli, CEO der Velux Stiftung und Vorstandsmitglied von SwissFoundations, brachte es mit einer Osterei-Analogie auf den Punkt: "Endlich können die Eier ausgebrütet werden und nicht nur Rührei damit gemacht werden." Diese Änderung kommt einem “Big Bang“ für den Stiftungssektor gleich und ermöglicht eine Wirkungspotenzierung durch den mehrfachen Einsatz eines philanthropischen Frankens.

Wir danken SwissFoundations für die hervorragende Zusammenarbeit.

Hier gehts zum ausführlichen Rückblick. 

Das Zwischenmenschliche zählt - unser Interview über Resilienz und Mut im The Philanthropist

Wir haben mit The Philanthropist über die Bedürfnisse und Erfolgsfaktoren wagemutiger Förderprojekte gesprochen, die sich wandelnde Rolle von Stiftungen unter die Lupe genommen und unsere ganz einen Erfahrungen in der Startphase des Büros für Wagemut geteilt.

18.12.2023 - "Stiftungen sind extrem wichtige Akteurinnen auf der Suche nach Antworten auf die grossen Herausforderungen unserer Zeit. Mit ihrem Kapital können sie echten systemischen Wandel, neuartige Ansätze und Experimente ermöglichen, für die es sonst keinen Platz oder Markt gibt. Allerdings haben diese Projekte naturgemäss oftmals auch ein höheres Risiko. Aber genau das ist es, was viele abschreckt. Mit unserem Angebot setzen wir genau hier an: mit gezielter Unterstützung helfen wir, dieses Risiko besser zu managen."
Wie wir dies tun und was mutige Förderprojekte brauchen, um von Anfang an besser zu starten und ruhiger schlafen zu können, lest ihr hier in unserem Interview mit The Philanthropist.

Hier gehts zum Interview

Wagemut Webinar: Austausch mutige Philanthropie – Wie gelingen innovative Förderprojekte?

Im November 2023 lud das Büro für Wagemut zum Austausch über mutige Philanthropie ein. Im Webinar haben wir die Erkenntnisse aus unserer Umfrage über die Erfolgsfaktoren mutiger Förderprojekte geteilt und gemeinsam mit den zahlreichen Teilnehmenden über die neuen Wege in der Förderung gesprochen, die Wirkung und Wagemut ins Zentrum stellen.

18.12.2023 Die Welt von morgen braucht wagemutige Projekte, die systemische Ansätze verfolgen und Altbekanntes neu denken. Solche Projekte sind aber meist auch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Förderinstitutionen, die Innovation ermöglichen wollen, sind somit oft vor die schwierige Wahl gestellt zwischen Wagemut und Gewissheit. Mit verschiedenen neuen Ansätzen versuchen Stiftungen dieses Dilemma zu lösen - und ermöglichen so den Förderpartner:innen auch eine neue Art der Unterstützung, die über finanzielle Förderung hinausgeht. Das Büro für Wagemut hat 20 wagemutige Projekte über ihre Erfolgsrezepte, Aha-Momente und schwierigsten Stolpersteine befragt. Die Erkenntnisse daraus haben wir mit interessierten Förderinstitutionen und -projekten geteilt und gemeinsam anhand von Beispielen besprochen, wie der Erfolg von Risikoprojekten in der Förderpraxis unterstützt werden kann.

Die Präsentation aus unserem Webinar teilen wir hier: 

    webinar_mutige_philanthropie.pdf

      Hallo, Büro für Wagemut

      Nach monatelangen Überlegungen, dutzenden Gesprächen und dem laufenden Testen unserer Ideen freuen wir uns RIESIG unser unternehmerisches Abenteuer zu wagen. Heute lancieren wir offiziell Das Büro für Wagemut. 

      20.09.2023 - Unsere Welt verändert sich rasant. Und wir brauchen dringend neue Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit: Klimawandel und Biodiversitätsverlust, Erodierung der Demokratie und Medienfreiheit, technologische Umwälzungen - um nur einige zu nennen.

      Neben Geld und Mut brauchen mutige soziale Innovationsprojekte, die den Status quo verändern wollen, auch Unterstützung - vor allem am Anfang. Philanthropische Organisationen haben nicht immer die Zeit dafür oder das methodische Wissen und nicht immer einen echten Einblick in die Projekte.

      An dieser Stelle setzen wir an.

      Gemeinsam vereinen wir die praktische Erfahrung in der Umsetzung von Innovationsprojekten und deren strategische Begleitung und Befähigung aus Sicht der Förderinstitutionen. Wir versprechen eine geballte Ladung an Expertise, Kreativität, Tools und Moonshot-Mentalität.

      Dabei konzentrieren wir uns auf die Themen, die für die Resilienz (strategisches Risikomanagement) einer Organisation wesentlich sind:

      1. Wirkungsorientierung
      2. Gouvernanz und Struktur
      3. Nachhaltige Finanzierung

      Wir sind mehr als glücklich, bereits mit ersten Partnern zusammenzuarbeiten zu dürfen.

      Ein grosses Danke an alle, die uns bereits auf diesem Weg begleiten!

      Design: Isabella Furler, lugma
      Code: Jonas Huber, modem
      Fotos: Leo Päffgen
      Büro: Karl der Grosse, Fabienne Schellenberg

      Was ist unsere Ausgangslage?

      Der Philanthropie-Sektor als Schlüsselakteur für soziale Innovation

      20.09.2023 - Der Philanthropie-Sektor ist ein Schlüsselakteur und Katalysator für die Lösungssuche zu den grossen Herausforderungen unserer Zeit: Soziale Innovationsprojekte erhalten Risikokapital, um neue Lösungsansätze zu entwickeln und zu testen. Solche wagemutigen Förderprojekte sind komplex und haben dadurch ein erhöhtes Misserfolgsrisiko. Mit gezielter Unterstützung kann dieses Risiko reduziert und die Innovationskraft der Projekte gestärkt werden - damit sich der Wagemut, sowohl für die Projekte als auch für die Förderinstitutionen, noch mehr lohnt.

      Relevante Literatur zum Thema: