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Neues aus dem Büro für Wagemut.
Neues aus dem Büro für Wagemut.

Der Wirkungs-Guide wurde in Zusammenarbeit mit dem m2act Team und diversen Destinatär:innen erstellt. Der Anspruch war von Anfang an: die Anleitung darf kein theoretischer Papiertiger sein. Es muss Projektleitenden einen echten Mehrwert bieten, um ihr Projekt erfassen und wirkungsorientiert schärfen zu können.
Neben dem Netzwerktreffen von m2act haben wir die Anleitung, welche sich insbesondere an Kulturschaffende richtet, auch an zwei Impulsveranstaltungen von t. Theaterschaffen Schweiz geteilt. Dass der Guide nicht nur bei Kulturschaffenden auf sehr viel Anklang stiess, sondern auch das m2act Team dazu veranlasste, ihre Antragsformular entsprechend zu vereinfachen, hat uns besonders gefreut.
Zum Video gehts hier

Gemeinsam mit rund 90 Expert:innen gingen wir in zwei interaktiven Workshops der Frage nach, was Förderinstitutionen für die Evaluation KI-unterstützter Kunst und Kultur benötigen. Basierend auf einer zuvor entwickelten Hypothese öffneten wir den Raum für Feedback, neue Ideen und Impulse, um herauszufinden, wie konkrete Massnahmen zu diesem Thema aussehen könnten.

Diesen Fragen ging Linda Sulzer, Co-Founder des Büros für Wagemut, in einem kurzen Input zum Thema «mutige Philanthropie» nach. Anschliessend wurde die Diskussion mit einem Panel mit Vertreterinnen und Vertretern liechtensteinischer gemeinnütziger Stiftungen vertieft.
Zum Beitrag im Liechtensteinischen Fernsehen mit Linda Sulzer

Diversität im Stiftungsrat, geteilte Werte, Transparenz, Wirkungsorientierung, schlanke Förderprozesse, Vertrauen, Risikobereitschaft, Strukturförderung und natürlich Kommunikation, Dialog und Zusammenarbeit auf allen Ebenen - das sind die zentralen Eigenheiten einer Stiftung, die ihre aktive Rolle als Zukunftsgestalterin mutig wahrnimmt.
Das ist Resultat unseres Workshops am Stiftungssymposium 2024 #connecttochange. Bei unserer Session haben wir erst zwei Video-Impulse gesetzt, um anschliessend mit dem Prototyping-Ansatz "1-2-4-all" die vorhandene, geballte Ladung Expertise zu nutzen, um die wichtigsten Punkte einer aktiv gestaltenden Stiftung zu definieren.

Die wichtigsten Take-Aways aus Linda Sulzer's Keynote für neue Wege in der Philanthropie:

16.4.2024 - Zusammen mit SwissFoundations haben wir diese Anpassung zum Anlass genommen, um Potenzial, Wirkung und Messung von Impact Investings mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus dem Sektor an einem gemeinsamen Event zu diskutieren.
Eines wurde dabei mehr als deutlich: die Relevanz und das Potenzial der neuen Praxis könnte, mit Blick auf die Wirkung der Stiftungen und damit für die Gesellschaft, kaum grösser sein. Lukas von Orelli, CEO der Velux Stiftung und Vorstandsmitglied von SwissFoundations, brachte es mit einer Osterei-Analogie auf den Punkt: "Endlich können die Eier ausgebrütet werden und nicht nur Rührei damit gemacht werden." Diese Änderung kommt einem “Big Bang“ für den Stiftungssektor gleich und ermöglicht eine Wirkungspotenzierung durch den mehrfachen Einsatz eines philanthropischen Frankens.
Wir danken SwissFoundations für die hervorragende Zusammenarbeit.
Hier gehts zum ausführlichen Rückblick.

18.12.2023 - "Stiftungen sind extrem wichtige Akteurinnen auf der Suche nach Antworten auf die grossen Herausforderungen unserer Zeit. Mit ihrem Kapital können sie echten systemischen Wandel, neuartige Ansätze und Experimente ermöglichen, für die es sonst keinen Platz oder Markt gibt. Allerdings haben diese Projekte naturgemäss oftmals auch ein höheres Risiko. Aber genau das ist es, was viele abschreckt. Mit unserem Angebot setzen wir genau hier an: mit gezielter Unterstützung helfen wir, dieses Risiko besser zu managen."
Wie wir dies tun und was mutige Förderprojekte brauchen, um von Anfang an besser zu starten und ruhiger schlafen zu können, lest ihr hier in unserem Interview mit The Philanthropist.

18.12.2023 Die Welt von morgen braucht wagemutige Projekte, die systemische Ansätze verfolgen und Altbekanntes neu denken. Solche Projekte sind aber meist auch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Förderinstitutionen, die Innovation ermöglichen wollen, sind somit oft vor die schwierige Wahl gestellt zwischen Wagemut und Gewissheit. Mit verschiedenen neuen Ansätzen versuchen Stiftungen dieses Dilemma zu lösen - und ermöglichen so den Förderpartner:innen auch eine neue Art der Unterstützung, die über finanzielle Förderung hinausgeht. Das Büro für Wagemut hat 20 wagemutige Projekte über ihre Erfolgsrezepte, Aha-Momente und schwierigsten Stolpersteine befragt. Die Erkenntnisse daraus haben wir mit interessierten Förderinstitutionen und -projekten geteilt und gemeinsam anhand von Beispielen besprochen, wie der Erfolg von Risikoprojekten in der Förderpraxis unterstützt werden kann.
Die Präsentation aus unserem Webinar teilen wir hier:
webinar_mutige_philanthropie.pdf

20.09.2023 - Unsere Welt verändert sich rasant. Und wir brauchen dringend neue Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit: Klimawandel und Biodiversitätsverlust, Erodierung der Demokratie und Medienfreiheit, technologische Umwälzungen - um nur einige zu nennen.
Neben Geld und Mut brauchen mutige soziale Innovationsprojekte, die den Status quo verändern wollen, auch Unterstützung - vor allem am Anfang. Philanthropische Organisationen haben nicht immer die Zeit dafür oder das methodische Wissen und nicht immer einen echten Einblick in die Projekte.
An dieser Stelle setzen wir an.
Gemeinsam vereinen wir die praktische Erfahrung in der Umsetzung von Innovationsprojekten und deren strategische Begleitung und Befähigung aus Sicht der Förderinstitutionen. Wir versprechen eine geballte Ladung an Expertise, Kreativität, Tools und Moonshot-Mentalität.
Dabei konzentrieren wir uns auf die Themen, die für die Resilienz (strategisches Risikomanagement) einer Organisation wesentlich sind:
Wir sind mehr als glücklich, bereits mit ersten Partnern zusammenzuarbeiten zu dürfen.
Ein grosses Danke an alle, die uns bereits auf diesem Weg begleiten!
Design: Isabella Furler, lugma
Code: Jonas Huber, modem
Fotos: Leo Päffgen
Büro: Karl der Grosse, Fabienne Schellenberg

20.09.2023 - Der Philanthropie-Sektor ist ein Schlüsselakteur und Katalysator für die Lösungssuche zu den grossen Herausforderungen unserer Zeit: Soziale Innovationsprojekte erhalten Risikokapital, um neue Lösungsansätze zu entwickeln und zu testen. Solche wagemutigen Förderprojekte sind komplex und haben dadurch ein erhöhtes Misserfolgsrisiko. Mit gezielter Unterstützung kann dieses Risiko reduziert und die Innovationskraft der Projekte gestärkt werden - damit sich der Wagemut, sowohl für die Projekte als auch für die Förderinstitutionen, noch mehr lohnt.
Relevante Literatur zum Thema: